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20. Okt. 1910
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Drei Avenwedder Kirchenvorstandsmitglieder stellen Antrag auf Bau einer Kapelle in Avenwedde.
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27. Nov. 1911
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Gründung des "Kapellen-Bau - und Unterhaltungsvereins" Avenwedde
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13. Juli 1913
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Grundsteinlegung und Bau der Herz-Jesu-Kirche
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10. Mai 1914
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Weihe der Kirche und Bestimmung zum religiösen Mittelpunkt einer sich bildenden Gemeinde - Die "Kapelle", aus roten Backsteinen gebaut und eine vereinfachte Nachempfindung des gotischen Baustils, ist halb so lang wie die heutige Kirche,
ohne Turm und entgegengesetzt der jetzigen Raumrichtung ausgerichtet. Ordensgeistliche aus dem Kloster zu Wiedenbrück oder Rietberg feiern an Sonn- und Feiertagen die heilige Messe.
Für einige Monate verrichtet auch der Vikar aus Friedrichsdorf Dienst in Avenwedde.
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23. Okt. 1916
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Die erste Vikariestelle an der Herz-Jesu-Kirche wird durch den Pfarrvikar Johannes Engemann besetzt.
Seine Aufgabe: Aufbau und Formung einer Gemeinde
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1920
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Erste Schritte des Generalvikariats in Paderborn für eine "Abpfarrung". Vikar Engemann hat das Bestreben, die "Filialkirche" Herz Jesu selbstständig zu machen.
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18. Juli 1921
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Vikar Johannes Engemann erhält den Titel "Pfarrvikar". Die Herz-Jesu-Gemeinde wird selbstständiger seelsorglicher Bezirk der Pfarrgemeinde Friedrichsdorf. Die Vermögensverwaltung obliegt noch Friedrichsdorf.
Die Grenzen des Pfarrbezirks sind noch nicht festgelegt.
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1921 - 1923
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Bau des Pfarrhauses, erschwert durch die schwierige wirtschaftliche Lage und Inflation.
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ab 1923
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Friedhofsnutzung
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1. April 1924
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Die Filiale Avenwedde im Pfarrbezirk Friedrichsdorf wird zur Filialkirchengemeinde mit eigener Vermögensverwaltung. Der "Kapellen-Bau- und Unterhaltungsverein" wird aufgelöst und überträgt sein Vermögen der Gemeinde. Die genauen Grenzen
der Kirchengemeinde werden festgelegt. Zur Gemeinde gehören
ca. 600 Katholiken.
links: Vikar Johannes Engemann, "Ziehvater" der Herz-Jesu-Gemeinde, 1916 - 1931
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1928
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Ausmalung der Kirche
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April 1931
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Pfarrvikar Johannes Engemann wird versetzt.
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1931 - 1933
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Pfarrvikar Adolf Dubielzig
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1933 - 1938
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Pfarrvikar Gustav Tilke leitet die Pfarrvikarie Herz Jesu.
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1934
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Bau einer Orgel
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1935
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Stallgebäude am Pfarrhaus wird zum Pfarrheim umgebaut.
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1939
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Bau einer Warmluftheizung
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1938 - 1949
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Vikar Ernst Bachmann leitet Pfarrvikarie in schweren Zeiten
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1949 - 1960 
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Pfarrvikar Theodor Gülker
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2. Juli 1953
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Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau der "Kapelle"
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Ostern 1954 
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Fertigstellung der Herz-Jesu-Kirche als schlichte Hallenkirche, doppelt so lang wie vorher. Der Altarraum befindet sich erhöht in entgegengesetzter Richtung. Die Kirche wird durch die von dem Wiedenbrücker Bildhauer Pütz aus Holz
gebrochene "Kreuzigungsgruppe" bereichert.
links: Pfarrvikar Gülker macht den ersten Spatenstich
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1. Juli 1955
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Kirche und Altar werden durch den Weihbischof Franz Hengsbach konsekriert (geweiht). Die Kirchengemeinde Herz Jesu wird zur Pfarrei.
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1958
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Vikar Bernhard Pantke übernimmt die Vikarstelle in der Gemeinde.
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1960
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Errichtung des St. Josef Kindergartens
(Einen ersten Kindergarten gab es bereits von 1946 - 1951 in der alten Hoffmeister-Schule an der Osnabrücker Landstraße.)
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27. Nov. 1960 
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Pfarrer Karl Hoffmann übernimmt das Amt des Pfarrers.
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10. Mai 1964
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Grundsteinlegung für den Kirchturm
Der achteckige Turm hat eine Höhe von 55 Metern.
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1965
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Jugendheim und Vikariegebäude werden bezugsfertig.
Gründung der "Pater-Noldus-Aktion"
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18. Nov. 1966
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Der 1. Pfarrgemeinderat konstituiert sich.
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1968
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Erweiterung des Friedhofs
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1971
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Weihe der neuen Orgel
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1972
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Erweiterung des Kindergartens
Beschluss über jährlich stattfindendes Pfarrgemeinde- bzw. Patronatsfest
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Nov. 1974 
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Verabschiedung von Vikar Bernhard Pantke, der sich besonders um die Jugendarbeit in der Kirchengemeinde verdient gemacht hat.
Bernhard Pantke wird Pfarrer in St. Vit. Die Vikarstelle bleibt auf Grund des aufkommenden Priestermangels unbesetzt.
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1975
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Pfarrer Karl Hoffmann erhält unerwartet wieder einen Helfer.
Der niederländische Pater Karl Noldus kehrt aus der Mission zurück und verrichtet den Dienst eines Gemeindevikars.
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1976
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Bau des neuen Pfarrhauses
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1977
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Umgestaltung und Renovierung der Kirche
Der Altarraum und die Seitenaltäre werden völlig neu gestaltet. Erstmals werden bei der Ausmalung die Quader der Pfeiler und Pilaster markiert sowie die Linienführung des gotischen Baustils farblich betont.
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4. Dez. 1977
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Konsekrierung des neuen Altares, unter dem die Reliquien der Märtyrer Castus und Aureus versenkt sind, durch Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt
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1980 - 1985 
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Der Nachfolger von Pfarrer Hoffmann wird Pfarrer Johannes Aust, der bereits von 1956 bis 1958 als Vikar in Avenwedde tätig war.
Pfarrer Aust wird 1985 vom Erzbischof nach Paderborn-Wewer berufen.
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seit Sept. 1985 
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Pfarrer Siegfried Okkerse leitet die Pfarrgemeinde Herz Jesu.
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23. Juli 2000 
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Der Pastoralverbund Avenwedde-Friedrichsdorf wird gegründet.
Leitender Pfarrer des Pastoralverbundes ist Pfarrer Markus Korsus.
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2004
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Zur Pfarrgemeinde Herz-Jesu gehören zur Zeit ca. 3550 katholische Christen.
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Mai - Okt. 2005
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Renovierung der Herz-Jesu-Kirche
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16. Okt. 2005
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Wiedereröffnung der renovierten Herz-Jesu-Kirche
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5. März 2006 
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Pfarrer Siegfried Okkerse feiert zusammen mit seinem Zwillingsbruder Otto Okkerse 40jähriges Priesterjubiläum.
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6. Juli 2008 
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Pfarrer Siegfried Okkerse wird mit einem Festhochamt in den Ruhestand verabschiedet.
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Januar 2008 bis Mai 2009
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Pfarrer Heinrich Kraft unterstützt als Pastor im Pastoralverbund Pfarrer Markus Korsus.
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ab 1. Okt. 2009 
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Pastor Dr. Marian Otap unterstützt die Seelsorge im Pastoralverbund.
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